EN ISO 20345: Sicherheitsschuhe verstehen, auswählen und einsetzen

Die Arbeitswelt ist voller Gefahrenquellen: herabfallende Gegenstände, scharfe Kanten, rutschige Oberflächen und drückende Belastungen durch langes Stehen. Die richtige Schutzausrüstung, insbesondere Sicherheitsschuhe nach EN ISO 20345, schützt zuverlässig vor Verletzungen und unterstützt gleichzeitig Komfort und Produktivität. In diesem Beitrag erfahren Sie, was EN ISO 20345 bedeutet, welche Merkmale ihr Schuhwerk erfüllen muss, wie die verschiedenen Kategorien funktionieren und wie Sie die passenden Sicherheitsschuhe für Ihre Branche auswählen. Wir schauen uns die Norm im Detail an, erläutern Prüfverfahren, Kennzeichnungen und geben praxisnahe Entscheidungshilfen.
Grundlagen: Was bedeutet EN ISO 20345?
EN ISO 20345 ist eine europäische Norm, die Anforderungen an Sicherheitsschuhe festlegt. Sie beschreibt Mindeststandards für Schutz, Haltbarkeit, Tragekomfort und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Norm ist eng verbunden mit EN ISO 20346 (Schutfschuhe ohne Zehenkappenschutz) und EN ISO 20347 (Schutfschuhe für den Alltag in Arbeitsumgebungen) – dennoch unterscheidet sich EN ISO 20345 durch die integrierte Zehenschutzkappe. In der Praxis bedeutet das: Wer in Bereichen mit potenziell gefährlichen Gegenständen arbeitet, greift zu Schuhen, die nach EN ISO 20345 zertifiziert sind, um den erforderlichen Schutz zu gewährleisten.
Wichtige Aspekte der EN ISO 20345 sind Sicherheit, Antistatik, Rutschhemmung, Wasserdichte und Durchtritthemmung durch eine Zwischensohle. Die Norm definiert außerdem verschiedene Prüfmethoden, Prüfwerte und Kennzeichnungen, die an der Schuhoberfläche oder an der Verpackung sichtbar sind. Die Einhaltung der EN ISO 20345 ist in vielen Branchen gesetzlich vorgeschrieben oder wird vom Arbeitgeber als Mindeststandard gefordert.
Historie und Verbindung zu verwandten Normen
Die EN ISO 20345 gehört in den Bereich der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und baut auf frühere Normungen im Schuhsegment auf. Sie wurde entwickelt, um klare Kriterien für die Funktionalität von Sicherheitsschuhen zu definieren – mit dem Fokus auf Zehenschutz, Halt und Sicherheit bei alltäglichen Arbeitsbelastungen. Neben EN ISO 20345 existieren weitere internationale Standards wie EN ISO 20346 und EN ISO 20347, die verwandte, aber unterschiedliche Schutzniveaus adressieren. Branchenübergreifend erleichtert diese Normenlandschaft Unternehmen die Beschaffung, indem sie Vergleichbarkeit und Qualitätsniveau sicherstellt.
Unternehmen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und der gesamten EU orientieren sich häufig an EN ISO 20345, da sie harmonisierte Anforderungen liefert und somit eine europaweit gültige Grundlage darstellt. Durch die CE-Kennzeichnung zeigt der Hersteller, dass die Schuhe den Anforderungen entsprechen. Die Norm ist damit ein zentraler Pfeiler für Sicherheit am Arbeitsplatz und beeinflusst Kaufentscheidungen von Unternehmen ebenso wie die Praxis vor Ort.
Wesentliche Merkmale und Leistungsanforderungen der EN ISO 20345
Die Norm umfasst eine Reihe von Leistungsmerkmalen, die in Praxis und Produktentwicklung zentrale Rollen spielen. Im Folgenden werden die wichtigsten Parameter vorgestellt, inklusive ihrer Bedeutung, Typen und Auswirkungen auf die Schutzwirkung.
Sicherheitsschnitte und Zehenschutz in EN ISO 20345
Der Kern der EN ISO 20345 ist der Zehenschutz. Die Norm verlangt eine geprüfte Zehenschutzkappe, die vor Aufprallenergie schützt. Die Kappe kann aus Stahl oder aus modernen, leichten Verbundmaterialien bestehen. Stahlzehenkappen bieten hohen Schutz bei starker Belastung, während Composite- oder Kunststoffkappen leichter sind und den Tragekomfort verbessern, ohne den Schutzumfang zu beeinträchtigen. In der Praxis wählen viele Anwender je nach Einsatzgebiet und Tragekomfort zwischen Stahl- oder Composite-Zehenschutz.
Zusätzlich zur Kappe werden die Dämpfungs- und Stabilitätsaspekte der Sohle und des Absatzes berücksichtigt. EN ISO 20345 fordert, dass der Schuh unter Belastung stabil bleibt, nicht zu stark nachgibt und eine sichere Standfestigkeit bietet. Dies ist besonders wichtig in Bereichen mit ständigen Bewegungen, Heben oder schweren Lasten.
Schutzklassen: S1, S2, S3, S4, S5
Eine der bekanntesten Strukturen der EN ISO 20345 ist die Einteilung in Schutzklassen, die den Umfang des Schutzes festlegen. Die Buchstabenbezeichnungen stehen für unterschiedliche Merkmale und Anwendungsbereiche:
- S1: Grundschutz mit geschlossener Ferse, Antistatik, Energieabsorption in der Ferse, kein Durchtrittschutz, kein zusätzlicher Wasserresistenzgrad.
- S1P: Zusätzlich zu S1 mit Durchtritthemmung durch eine schützende Zwischensohle (P = Penetration resistant).
- S2: Wie S1, aber mit wasserdichter oder wasserabweisender Obermaterialbeschichtung.
- S3: Durchtritthemmende Zwischensohle plus Stiefel-/Schuhkonstruktion, Wasserresistenz und zusätzliche Profilsohle.
- S4: Gummischuh oder chemiefester Schuh mit ähnlichen Schutzeigenschaften wie S5, aber in gummierter Ausführung; in der Praxis oft für nasse oder ölhaltige Umgebungen genutzt.
- S5: Wie S4, jedoch mit vertiefter Durchtritthemmung (meist durch eine Zwischensohle aus Metall oder leichter, flexibler Materialkombination).
Die Wahl der Schutzklasse hängt stark vom Einsatzbereich ab. In einer Werkstatt, auf Baustellen oder in der Industrie benötigen viele Arbeitsplätze Schuhe der Klassen S3 oder höher, während Büro- oder Lagertätigkeiten oft mit S1 oder S2 abgedeckt werden können. Wichtig ist, dass die gewählte Klasse den realen Risiken am Arbeitsplatz gerecht wird.
Rutschhemmung: SRA, SRB, SRC
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der EN ISO 20345 ist die Rutschhemmung der Sohle. Die Norm nennt drei Kennzeichnungen, die je nach Oberflächen getestet werden:
- SRA: Rutschhemmung auf glasiertem Fliesenbelag mit Seifenlösung; häufige Bezeichnung in Bereichen mit nasskalten Böden.
- SRB: Rutschhemmung auf Stahlboden mit Seifenlösung; typisch in Industriehallen oder Frostzonen.
- SRC: Die höchste Stufe, die eine Kombination aus SRA und SRB umfasst und damit auf unterschiedlichen Oberflächen zuverlässig rutschhemmend wirkt.
Die Kennzeichnung SRC ist besonders relevant in Arbeitsumgebungen mit wechselnden Bodenkontakten wie Werkstätten, Küchen oder dichten Produktionslinien. Rutschfestigkeit ist ein zentraler Sicherheitsfaktor, da Stürze zu schweren Verletzungen führen können.
Durchtritthemmung und Zwischensohlen
Durchtritthemmung bedeutet, dass eine Zwischensohle im Schuh das Durchdringen von scharfen Gegenständen verhindert. Diese Eigenschaft ist besonders in Bereichen wichtig, in denen Nägel, Nägel, Metallbleche oder andere scharfe Fremdkörper auf dem Boden liegen. EN ISO 20345 bewertet diese Anforderung durch Tests, bei denen eine dünne Metall- oder Kunststoffplatte in den Schuh geschoben wird, um sicherzustellen, dass der Fuß zuverlässig geschützt bleibt.
Mehrere Varianten existieren, darunter P-Funktionen (Durchtritthemmung) und Sohlentypen, die in Kombination mit dem Zehenschutz eine robuste Gesamtsicherheit bilden. Ein S3-Schuh mit P-Kennzeichen, zum Beispiel, bietet Schutz vor Durchstichen sowohl am Vorder- als auch am Mittelfußbereich.
Wasser- und Kältebeständigkeit
Viele Anwendungen in der Praxis erfordern wasserfestes oder wasserabweisendes Obermaterial. EN ISO 20345 berücksichtigt dies über die Kategorie S2 (Wasserresistenz) und S3 (Wasserresistenz plus Durchtritthemmung). Zusätzlich gibt es Sicherheitsstiefel, die gegen Kälte isoliert sind (HI) oder gegen Hitze geschützt sind (CI), wobei diese Zusatzkennzeichnungen je nach Modell und Zielgruppenvariante variieren können. Die Wahl hängt stark von Arbeitsumgebung, Klima und Arbeitszeit im Freien ab.
Materialien und Bauformen der Sicherheitsschuhe
Die Wahl der Materialien hat erheblichen Einfluss auf Passform, Gewicht, Haltbarkeit und Gesamtdauer der Schuhe. Sicherheitsschuhe können mit Zehenschutzkappen aus Stahl, Verbundwerkstoffen oder Keramik ausgestattet sein. Die Sohle besteht oft aus Gummi oder PU und kann zusätzliche Merkmale aufweisen, wie rutschhemmende Profile, Öl- und Hitze widerstandsfähige Eigenschaften oder isolierende Schichten.
Zehenkappe: Stahl vs. Verbundmaterialien
Stahlzehenkappen bieten maximale Sicherheit gegen schwere Stöße, sind aber schwerer und können die Wärmeableitung beeinträchtigen. Verbundmaterialien wie glasfaserverstärkter Kunststoff oder Karbonfaser bieten geringeres Gewicht und bessere Wärmedämmung, sind jedoch in bestimmten Belastungen möglicherweise weniger stoßfest. Die EN ISO 20345 Norm berücksichtigt diese Unterschiede und lässt sowohl Stahl als auch Verbundkappen zu. Die Wahl hängt von Arbeitsbedingungen, Tragekomfort und ggf. gesundheitlichen Anforderungen (z. B. bei Metallallergien) ab.
Zwischensohle und Durchtritthemmung
Die Durchtritthemmung wird durch eine stabile Zwischensohle erreicht, die den Fuß gegen das Durchdringen spitzer Gegenstände schützt. In vielen Modellen wird eine Metall- oder Hochleistungsfaserzwischensohle eingesetzt, die zugleich flexibel bleibt und das Gewicht des Schuhs reduziert. Die EN ISO 20345 verlangt eine ausreichende Durchtritthemmung in Schutzklassen wie S3, während bei niedrigeren Klassen in der Regel weniger strenge Anforderungen gelten. Für gefährlichere Arbeitsumgebungen sind Modelle mit zertifizierter Durchtritthemmung zu bevorzugen.
Prüfverfahren und Zertifizierung nach EN ISO 20345
Die Zertifizierung nach EN ISO 20345 erfolgt in anerkannten Prüfstellen. Hersteller reichen Muster ihrer Sicherheitsschuhe ein, und unabhängige Prüfer testen sie gemäß den festgelegten Verfahren. Typische Prüfbereiche sind:
- Zehenkappenfestigkeit gegen Aufprallenergie (knock tests)
- Durchtritthemmung der Zwischensohle
- Rutschhemmung der Sohle (SRA/SRB/SRC)
- Antistatik- und Leitfähigkeitsprüfungen (falls vorgesehen)
- Wasser- bzw. Wasserresistenztests
- Isolations- und Temperaturtests (je nach zusätzlichen Kennzeichnungen)
Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Schuhe eine Kennzeichnung entsprechend der klassenbezogenen Merkmale (z. B. S3, SRC). Die Zertifizierung sorgt dafür, dass Konsumenten und Unternehmen eine verlässliche Orientierung bei der Beschaffung haben. Zudem erleichtert sie die Vergleichbarkeit verschiedener Modelle durch standardisierte Prüfkriterien.
Richtige Auswahl der EN ISO 20345 Schuhe für verschiedene Branchen
Die Anforderungen variieren stark je nach Branche. Eine fundierte Auswahl berücksichtigt sowohl den konkreten Gefährdungspotenzial als auch den Tragekomfort über lange Arbeitsschichten. Hier einige praxisnahe Beispiele:
Baubranche und schwere Industrie
Auf Baustellen und in der Industrie sind oft schwere Lasten, scharfe Gegenstände und ölhaltige Oberflächen an der Tagesordnung. Modelle der Klasse S3 oder höher mit Durchtritthemmung sind hier sinnvoll. Zusätzlich sind Stiefel mit rutschfesten Sohlen (SRC) und ggf. Wasserdichte interessant, wenn Arbeiten draußen erfolgen oder Schmutz- und Feuchtigkeitseinflüsse stark sind. Stahl- oder Verbundzehen schützen zuverlässig bei Sturz- oder Stoßgefahr.
Logistik, Lager und Werkstätten
In Lagerhallen, Logistikzentren und Werkstätten sind Komfort, Haltbarkeit und Sensorik gefragt. Sicherheitsschuhe der Klassen S1P oder S3 mit P-Kennzeichnung bieten Schutz gegen Durchstich und gute Dämpfung. Eine gute Passform reduziert Ermüdung bei langen Schichtplänen. Rutschhemmung (SRC) ist oft entscheidend, da Böden trocken, nass oder ölverschmiert sein können.
Lebensmittelindustrie und Gesundheitswesen
In Bereichen mit Hygieneanforderungen und teils nasseren Böden sind wasserdichte Modelle (S2) oder sogar wasserdichte plus antimikrobielle Obermaterialien sinnvoll. Leichte, gut belüftete Modelle vermeiden Hitzeprobleme und verbessern das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Antistatik kann in sensiblen Bereichen ebenfalls von Vorteil sein. Hier ist eine ausgewogene Kombination aus Sicherheit, Hygiene und Komfort gefragt.
Büro- und leichtere Tätigkeiten
Für Büro- oder Verwaltungstätigkeiten, die gelegentlich in Werkstätten stattfinden, reichen oft Schuhe der Klasse S1 oder S2. Leichtes Gewicht, gute Dämpfung und moderner Look unterstützen die Mitarbeiter im Arbeitsalltag, während die grundlegenden Schutzfunktionen erhalten bleiben.
Tipps zur Auswahl: Passform, Komfort und Praktikabilität
Eine gute Passform ist entscheidend für den Langzeiteinsatz. Achten Sie bei der Auswahl auf】
- Größen- und Weitenoptionen, besonders für breitere Füße oder orthopädische Einlagen
- Belüftung und Atmungsaktivität des Obermaterials, um Hitze und Feuchtigkeit zu reduzieren
- Gewicht des Schuhs, um Ermüdung zu minimieren
- Kompatibilität mit individuellen Schutzausrüstungen (z. B. chemische Schutzniveaus oder spezielle Einlagen)
- Pflege- und Wartungsaufwand, damit die Sicherheitsschuhe lange sicher bleiben
Die Wahl der richtigen EN ISO 20345 Schuhe beginnt mit einer Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz. Welche Gefahrenquellen existieren? Welche Oberflächen und Temperaturen sind zu erwarten? Welche Schutzklasse ist sinnvoll? Basierend darauf lässt sich eine gezielte Auswahl treffen, die Sicherheit mit Tragekomfort in Einklang bringt.
Pflege, Wartung und Lebensdauer von EN ISO 20345 Schuhen
Eine regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer von Sicherheitsschuhen erheblich. Tipps:
- Reinigen Sie Obermaterialien regelmäßig von Staub, Schmutz und Ölen, besonders vor dem nächsten Einsatz
- Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, die das Obermaterial oder die Sohle angreifen könnten
- Trocknen Sie nasse Schuhe an der Luft; vermeiden Sie direkte Hitzequellen wie Heizlüfter oder Ofen
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischensohle, Zehenkappe und Sohle auf Risse, Abnutzung oder Durchtrittprobleme
- Wechseln Sie Schuhe bei merklicher Verschleißerscheinung, um weiterhin den gewünschten Schutz zu gewährleisten
Eine gute Pflege verbessert nicht nur den Schutz, sondern auch den Tragekomfort und die Hygienestandards – wichtig insbesondere in Bereichen mit hohen Anforderungen an Sauberkeit und Gesundheit.
Häufige Missverständnisse rund um EN ISO 20345
Um Missverständnissen vorzubeugen, hier einige Klarstellungen:
- EN ISO 20345 garantiert nicht gegen alle möglichen Gefahren – sie deckt typische Arbeitsrisiken ab, die in der Norm definiert sind. In speziellen Branchen können weitere Normen oder Zertifizierungen sinnvoll sein.
- Die Angabe S1 oder S3 alleine reicht nicht aus – prüfen Sie zusätzlich, ob Durchtritthemmung, Rutschhemmung (SRC), Wasserresistenz (S2) oder andere Merkmale vorhanden sind.
- CE-Kennzeichnung bedeutet nicht automatisch, dass der Schuh in jedem Land der EU anerkannt ist – die Europäische Norm legt lediglich Anforderungen fest, die erfüllt sein müssen.
- Kein Modell erfüllt automatisch alle Anforderungen. Die richtige Wahl hängt von der betrieblichen Risikoanalyse ab.
EN ISO 20345 in der Praxis: Fallbeispiele und Empfehlungen
Beispiele helfen bei der Visualisierung der richtigen Entscheidungen:
- Eine Baustellencrew benötigt Sicherheitsschuhe mit hohem Schutz — S3 mit P-Durchtritthemmung und SRC ist sinnvoll. Stahlzehenkappen sorgen für maximale Stoßfestigkeit, während die rutschfeste Sohle auf Nassflächen einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor bietet.
- In einer Küche oder Lebensmittelproduktion mit häufigen Wasser- und Reinigungsarbeiten sind S2-Kandidaten empfehlenswert; Wasserdichtheit mindert Feuchtigkeitsbelastungen, während gute Belüftung den Komfort erhöht.
- Logistik-Mitarbeiter mit langen Stehzeiten profitieren von leichten Schuhen mit guter Dämpfung (S1P oder S3) und einer robusten Sohle, die auch Öle abweist.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu EN ISO 20345
Hier finden Sie schnelle Antworten auf gängige Fragen:
- Was bedeutet EN ISO 20345 genau? – Es ist die Norm, die Sicherheits- und Komfortanforderungen an Sicherheitsschuhe definiert, inklusive Zehenkappenschutz, Durchtritthemmung und rutschhemmender Sohle.
- Welche Klassen gibt es? – S1, S1P, S2, S3, S4, S5 (je nach zusätzlichen Merkmalen).。
- Was bedeuten SRA/SRB/SRC? – Rutschhemmungstests auf unterschiedlichen Bodenarten; SRC bedeutet die höchste Leistungsstufe.
- Wie wähle ich den richtigen Schuh aus? – Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz, gefolgt von der Auswahl einer passenden Schutzklasse und Passform.
Zukunftsaussichten: Weiterentwicklung der EN ISO 20345
Normen unterliegen regelmäßigen Aktualisierungen, um neue Materialien, Technologien und Arbeitsbedingungen abzubilden. In den letzten Jahren wurden vermehrt leichte Materialien, verbesserte Dämpfung, bessere Belüftung sowie erhöhte Umweltverträglichkeit integriert. Es ist sinnvoll, regelmäßig zu prüfen, ob neue Versionen der EN ISO 20345 oder angepasste Anwendungsbereiche existieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Unternehmen sollten zudem die Schulung von Mitarbeitenden im richtigen Gebrauch und der Pflege der Schuhe fortführen, um den maximalen Nutzen zu erzielen.
Schlussfolgerung: Warum EN ISO 20345 unverzichtbar bleibt
Die EN ISO 20345 bietet eine verlässliche Grundlage für sichere Arbeitsumgebungen. Sie definiert klare Kriterien für Zehenschutz, Durchtritthemmung, Antistatik und Rutschhemmung, kombiniert mit relevanten Merkmalen wie Wasserresistenz und Temperaturbeständigkeit. Durch die standardisierte Kennzeichnung (z. B. S3, SRC) lässt sich schnell der erforderliche Schutzbereich erkennen. Die richtige Anwendung der Norm schützt nicht nur Mitarbeitende vor Verletzungen, sondern unterstützt Unternehmen dabei, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, Haftungsrisiken zu minimieren und die Produktivität zu steigern. Mit einer sorgfältigen Gefährdungsbeurteilung, fundierter Beratung durch Fachhändler und regelmäßiger Wartung der Schuhe schaffen Sie eine sichere, komfortable und effiziente Arbeitsumgebung – dank EN ISO 20345.